Weder schwarz noch weiß

Samstag, 12. September 2020 – 19.30 Uhr
19.00 Uhr Einführung

Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände


Dieses Konzert wird vom Bayerischen Rundfunk – Studio Franken mitgeschnitten.
Sendetermin: 08.10.2020 um 20:05 Uhr auf BR-Klassik



Mieczyslaw Weinberg (1919 – 1996) 
Trio a-Moll für Klavier, Violine und Violoncello op. 24

I. Präludium und Arie: Larghetto
II. Toccata: Allegro marcato
III. Poem: Moderato
IV. Finale

Virginie Déjos – Klavier
Anna Göckel – Violine
Nil Kocamangil – Violoncello


Hermann Karl Josef Zilcher (1881–1948)
Fünfzehn kleine Lieder nach den Hey-Speckter’schen Fabeln op. 37, No. 1
Morgen

Hans Pfitzner
Fünf Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte op. 7, Nr. 4
Lockung

Hermann Karl Josef Zilcher (1881–1948)
Eichendorff Zyklus op.60, Nr. 11
Im Abendrot

Hans Pfitzner (1869-1949)
Fünf Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte op. 7, Nr. 2
Nachtwanderer

Hermann Karl Josef Zilcher
Eichendorff Zyklus op.60, Nr. 12
Valet

Hermann Karl Josef Zilcher
Fünfzehn kleine Lieder nach den Hey-Speckter’schen Fabeln op. 37, No. 15
Abend

Hagar Sharvit – Mezzosopran
Zeynep Özsuca – Klavier


What Wondrous Love Is This? (The Southern Harmony)   
Arrangiert von Paul J. Christiansen (1914-1997)


Kurze Pause


Georg Friedrich Händel (1686 – 1759)
La Lucrezia HWV 145

für Mezzosopran, Violoncello und Cembalo

Hagar Sharvit – Mezzosopran
Nil Kocamangil – Violoncello
Ayala Rosenbaum – Cembalo


Lord, How Come Me Here? (trad. African-American Spiritual)

Hagar Sharvit – Mezzosopran
Ayala Rosenbaum – Klavier


Andrew Norman ( * 1979)
Music in Circles, Part I and II

für Flöte, Bassklarinette, Trompete, Violine, Viola und Violoncello

Aaron Dan – Flöte
Martin Möhler – Bassklarinette
Sebastian Berner – Trompete
Anna Göckel – Violine
Corey Worley – Viola
Nil Kocamangil – Violoncello

Weder Schwarz noch Weiß

Im Zentrum dieses Konzerts steht die Frage nach der politischen Bedeutung von Musik, aufgeteilt in drei Bereiche, die die Hörer, die Komponisten und die Musik selbst betreffen: Von welcher Art Musik dürfen wir uns anrühren lassen? Wie drücken Leute sich musikalisch aus, wenn sie von Leid sprechen? Hat die Musik selbst eine politische Haltung?

Dabei werden zwei Lieder des Eichendorff-Zyklus‘ von Hermann Zilcher und zwei Eichendorff-Lieder von Hans Pfitzner dem Klaviertrio op. 24 von Mieczyslaw Weinberg gegenübergestellt. Zilcher, der ehemalige Direktor des Staatskonservatoriums Würzburg, tat sich schon zu Beginn der nationalsozialistischen Diktatur mit einer Huldigung an Hitler hervor (Gebet der Jugend op. 75, 1933); auch schrieb er für die Städtischen Bühnen Köln eine »Ersatzmusik« für die verbotene Sommernachtstraummusik von Mendelssohn Bartholdy. Da war ihm aber sein Schüler Carl Orff zuvorgekommen, der dem Regime schon 1939 eine solche angedient hatte. Trotz seiner Relegation vom Direktoren-Posten nach einer Kontroverse mit seinem Gauleiter bekam Zilcher 1941 von Hitler die Goethe-Medaille überreicht und wurde in die Gottbegnadeten-Liste der Nazis aufgenommen. Ästhetisch bewegt sich die Musik zwischen Spätromantik und musikalischem Impressionismus. Auch Hans Pfitzner pflegte musikästhetisch und politisch große Übereinstimmung mit dem Nazi-Regime und warnte vor der Gefahr für die deutsche Musik durch ihre »jüdischen Zersetzer«. Nach dem 2. Weltkrieg verglich er Hitler mit einem Kammerjäger, »der zum Vertilgen einer bestimmten Insektensorte angefordert wird«. Auch Pfitzner wurde in die Gottbegnadeten-Liste aufgenommen, was ihn, wie Zilcher, vom Kriegsdienst befreite.
Mieczyslaw Weinberg hingegen musste als 19-Jähriger polnischer Jude beim Überfall der Deutschen auf Polen und knapp zwei Jahre später auf die Sowjetunion fliehen (vor den Pfitznerschen »Kammerjägern«, die einen Großteil seiner Familie ermordeten). Er ließ sich schließlich in Moskau nieder, wo er bis zu seinem Tode 1996 als freischaffender Komponist lebte, unter Stalin zeitweise geächtet. In Mitteleuropa wird er erst jetzt, im Umfeld seines 100. Geburtstages, langsam entdeckt. Seine Musik ist inhaltlich stark, wenn auch nicht ausschließlich, von Krieg und Verfolgung geprägt; sie ist wesensverwandt mit derjenigen von Schostakowitsch, mit dem er befreundet war. Sie ist inspiriert von jüdischer Folklore, Hindemith’schen Intervallen und von der Romantik. In seiner frühen Phase setzt der Komponist auf Tonalität, zu der er im Alter wieder zurückkehrt.
Im afroamerikanischen Spiritual vereinen sich Politik und Emotion: Lord, How Come Me Here ist eine bittere Anklage gegen die Sklaverei und drückt tiefe Trauer über erduldetes Unrecht – Unfreiheit, Hunger, Kindesraub und erlittene Gewalt aus. Angeklagt wird nicht nur der Sklavenhalter, sondern auch Gott, der dies alles zulässt.
Einen extremen Kontrast dazu bildet die Kammerkantate La Lucrezia von Georg Friedrich Händel, die sich vornehmlich an die adelige Gesellschaft richtet. Politik und Emotion spielen gleichwohl darin eine wichtige Rolle. Lucrezia klagt den etruskischen Prinzen Sextus Tarquinius an, sie vergewaltigt zu haben, und schwört bittere Rache. Da ihr diese auf Erden nicht gewährt wird, muss sie Suizid begehen, um ihre Rache in der Hölle zu vollenden.

Vollendet konstruiert wie Händels Lucrezia sind auch die beiden Teile von Music in Circles aus der Feder des 41-jährigen US-Amerikaners Andrew Norman. Er ging bei der Komposition von einer melodischen Linie aus, beginnend mit einem C, die zusammen mit ihrer Umkehrung einen keilförmigen Verlauf nimmt und so zu immer größeren Intervallen führt. Dieses Motiv wird dann nach allen Regeln der Kunst des Kontrapunkts bearbeitet. Trotz oder gerade wegen des fast technischen Konstruktionsprinzips entfaltet das Stück eine enorme emotionale Wucht, genau wie Lucrezia, so dass man kaum glauben mag, es sei vom Geräusch einer Klimaanlage inspiriert worden, was aber ein Teil der Legende dieses Werks ist.

Liedtexte

Hermann Karl Josef Zilcher
Fünfzehn kleine Lieder nach den Hey-Speckter’schen Fabeln op. 37, No. 1

Morgen

(Gedicht von Johann Wilhelm Hey, 1789–1854)

Wie fröhlich bin ich aufgewacht,
Wie hab ich geschlafen sanft die Nacht!
Hab Dank, im Himmel, du Vater mein,
Daß du hast wollen bei mir sein!
Nun sieh auf mich auch diesen Tag,
Daß mir kein Leid geschehen mag.


Hans Pfitzner
Fünf Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte op. 7, Nr. 4

Lockung

Hörst du nicht die Bäume rauschen
Draußen durch die stille Rund?
Lockts dich nicht, hinabzulauschen
Von dem Söller in den Grund,
Wo die vielen Bäche gehen
Wunderbar im Mondenschein
Wo die stillen Schlösser sehen
In den Fluß vom hohen Stein?

Kennst du noch die irren Lieder
Aus der alten, schönen Zeit?
Sie erwachen alle wieder
Nachts in Waldeseinsamkeit,
Wenn die Bäume träumend lauschen
Und der Flieder duftet schwül
Und im Fluß die Nixen rauschen –
Komm herab, hier ist’s so kühl.


Hermann Karl Josef Zilcher (1881 – 1948):
Eichendorff-Zyklus op. 60 Nr. 11

Im Abendrot

(Gedicht von Joseph von Eichendorff, 1788–1857)

Wir sind durch Not und Freude
Gegangen Hand in Hand,
Vom Wandern ruhen wir beide
Nun überm stillen Land.

Rings sich die Täler neigen,
Es dunkelt schon die Luft,
Zwei Lerchen nur noch steigen
Nachträumend in den Duft.

Tritt her, und laß sie schwirren
Bald ist es Schlafenszeit,
Daß wir uns nicht verirren
In dieser Einsamkeit.

O weiter, stiller Friede!
So tief im Abendrot,
Wie sind wir wandermüde —
Ist das etwa der Tod? —


Hans Pfitzner (1869-1949)
Fünf Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte op. 7, Nr. 2

Nachtwanderer

(Gedicht von Joseph von Eichendorff, 1788–1857)

Er reitet nachts auf einem braunen Roß,
Er reitet vorüber an manchem Schloß:
Schlaf droben, mein Kind, bis der Tag erscheint,
Die finstre Nacht ist des Menschen Feind!

Er reitet vorüber an einem Teich,
Da stehet ein schönes Mädchen bleich
Und singt, ihr Hemdlein flattert im Wind:
Vorüber, vorüber, mir graut vor dem Kind!

Er reitet vorüber an einem Fluß,
Da ruft ihm der Wassermann seinen Gruß,
Taucht wieder unter dann mit Gesaus,
Und stille wird’s über dem kühlen Haus.

Wann Tag und Nacht im verworrnen Streit,
Schon Hähne krähen im Dorfe weit,
Da schauert sein Roß und wühlet hinab,
Scharret ihm schnaubend sein eigenes Grab.


Hermann Karl Josef Zilcher (1881 – 1948)
Eichendorff-Zyklus op. 60 Nr. 12

Valet

(Gedicht von Joseph von Eichendorff, 1788–1857)

Ade nun, liebe Lieder,
Ade, du schöner Sang!
Nun sing ich wohl nicht wieder
Vielleicht mein Leben lang.

Einst blüht‘ von Gottes Odem
Die Welt so wunderreich,
Da in den grünen Boden
Senkt ich als Reiser euch.

Jetzt eure Wipfel schwanken
So kühle über mir,
Ich stehe in Gedanken
Gleichwie im Walde hier.

Da muß ich oft noch lauschen
In meiner Einsamkeit,
Und denk bei eurem Rauschen
Der schönen Jugendzeit.


Hermann Karl Josef Zilcher
Fünfzehn kleine Lieder nach den Hey-Speckter’schen Fabeln op. 37, No. 15

Abend

(Gedicht von Johann Wilhelm Hey, 1789–1854)

Guter Vater im Himmel du,
Meine Augen fallen zu;
Will mich in mein Bettchen legen:
Gieb nun du mir deinen Segen,
Lieber Gott, das bitt‘ ich dich:
Bleib‘ bei mir, hab‘ acht auf mich.


Lord, How Come Me Here? (trad. African-American Spiritual)

Lord, how come me here?
Lord, how come me here?
Lord, how come me here?
I wish I never was born

There ain’t no freedom here, Lord
There ain’t no freedom here, Lord
There ain’t no freedom here, Lord
I wish I never was born

They treat me so mean here, Lord
They treat me so mean here, Lord
They treat me so mean here, Lord
I wish I never was born

They sold my chillen away, Lord
They sold my chillen away, Lord
They sold my chillen away, Lord
I wish I never was born

Lord, how come me here?
Lord, how come me here?
Lord, how come me here?
I wish I never was born
I wish I never was born
I wish I never was born

Herr, wie komm ich hierher?
Herr, wie komm ich hierher?
Herr, wie komm ich hierher?
Ich wünschte, ich wär‘ nie gebor’n.

Es gibt keine Freiheit hier, Herr,
Es gibt keine Freiheit hier, Herr,
Es gibt keine Freiheit hier, Herr,
Ich wünschte, ich wär‘ nie gebor’n.

Sie behandeln mich so gemein hier, Herr,
Sie behandeln mich so gemein hier, Herr,
Sie behandeln mich so gemein hier, Herr,
Ich wünschte, ich wär‘ nie gebor’n.

Sie verkauften eine Kinder, Herr,
Sie verkauften eine Kinder, Herr,
Sie verkauften eine Kinder, Herr,
Ich wünschte, ich wär‘ nie gebor’n.

Herr, wie komm ich hierher?
Herr, wie komm ich hierher?
Herr, wie komm ich hierher?
Ich wünschte, ich wär‘ nie gebor’n.
Ich wünschte, ich wär‘ nie gebor’n.
Ich wünschte, ich wär‘ nie gebor’n.


Georg Friedrich Händel (1686 – 1759)

O Numi eterni

nota anche come

La Lucrezia

(Libretto von Benedetto Pamphili, 1653-1730)

O ewige Götter

auch bekannt als

Die Lukrezia

(deutsch von Michael Kerstan)


1. Recitativo
O numi eterni!
O stelle, stelle!,
che fulminate empii tiranni,
impugnate a miei voti,
orridi strali:
voi con fochi tonanti
incenerite il reo Tarquinio e Roma;
dalla superba chioma,
omai trabocchi il vacillante alloro
s’apra il suolo in voragini,
si celi con memorando esempio
nelle viscere sue l’indegno – e l’empio.


1. Rezitativ
O ewige Götter!
O Sterne, Sterne!,
die ihr ruchlose Tyrannen dahinrafft,
erhört meine Gebete,
Furchteinflößende Strahlen:
Ihr, mit donnernden Feuern
brennt nieder König Tarquinius und Rom;
Von der hochmütigen Krone
möge der zitternde Lorbeer herabfallen;
die Erde öffne sich ins Bodenlose,
und verberge, als Beispiel dienend,
in ihrem Gedärm den Nichtswürdigen und Gottlosen.


2. Aria
Già superbo del mio affanno,
Traditor dell’onor mio
Parte l’empio, lo sleal.
Tu punisci il fiero inganno
Del fellon, del mostro rio,
Giusto Ciel, parca fatal!
Già superbo, etc.


2. Aria
Mit Hochmut über meinen Kummer
geht er dahin, der Verräter meiner Ehre,
der Ruchlose, Treulose.
Bestrafe den stolzen Betrug
des Verräters, des bockigen Ungeheuers.
Gerechter Himmel, verhängnisvolles Schicksal.


3. Recitativo
Ma voi forse nel cielo
Per castigar maggior del mio delitto,
State oziosi, o provocati Numi:
Se son sorde le stelle
Se non mi odon le sfere,
A voi tremende Deità
Deità dell’abisso mi volgo.
A voi, a voi s’aspetta
Del tradito onor mio far la vendetta.


3. Rezitativ
Aber ihr im Himmel
bleibt, um meine Sünden mehr zu strafen
vielleicht müßig, o gekränkte Götter:
Wenn die Sterne taub sind,
wenn mich der Himmel nicht anhört,
Wende ich mich, furchtbare Gottheit,
an Euch, Gottheit des Abgrunds.
Euch, euch obliegt es
meine verratene Ehre zu rächen.


4. Aria
Il suol che preme,
L’aura che spira
L’empio romano,
S’apra, s’infetti.
Se il passo move,
Se il guardo gira,
Incontri larve,
Ruine aspetti.
Il suol che preme, etc.


4. Arie
Die Erde, die er drückt,
die Luft, die er atmet
möge den ruchlosen Römer
verschlingen, verseuchen.
Wenn er einen Schritt tut,
wenn sein Blick schweift,
soll er Dämonen treffen,
Verderb ihn erwarten.


5. Recitativo
Ah! Che ancor nell’abisso
Dormon le furie,
I sdegni e le vendette;
Giove dunque per me non ha saette.
È pietoso l’Inferno?
Ah! Ch’io già son in odio al Ciel, ah! Dite:
E se la pena non piomba sul mio capo,
A’ miei rimorsi è rimorso
Il poter di castigarmi.


5. Rezitativ
Ah! Dass im Abgrund noch
die Furien schlafen,
der Zorn und auch die Rache;
Jupiter hat für mich wohl keine Blitze.
Erbarmt sich die Hölle?
Ah! Dass ich schon sei verhasst im Himmel, ah! Sagt:
Und wenn die Strafe nicht auf meinen Kopf herabstürzt
für meine Reue, hat die Reue
die Macht, mich zu kasteien.



Furioso
Questi la disperata anima mia puniscan, sì, sì
Adagio
Ma il ferro che già intrepida stringo


Furioso
Meine verzagte Seele straft, ja, ja.
Adagio
Doch der Stahl, den todesfroh ich schon umfasse


6. Aria
Alla salma infedel porga la pena.


6. Arie
gibt dem untreuen Leichnam die Strafe.


7. Recitativo
A voi, a voi, padre, consorte, a Roma,
Al mondo presento il mio morir;
Mi si perdoni il delitto esecrando
Ond’io macchiai involontaria il nostro onor,
Un’altra più detestabil colpa,
Di non m’aver uccisa pria del misfatto,
Mi si perdoni.


7. Rezitativ
Euch, euch, dem Vater, Gatten, Rom,
der Welt biete ich mein Sterben dar;
Möge mein verwerfliches Vergehen mir verziehen werden,
mit dem ich unfreiwillig unsre Ehre befleckte,
eine weitere abscheuliche Schuld,
weil ich mich vor der Tat nicht selbst getötet.
Möge mir verziehen werden.


8. Arioso
Già nel seno comincia a compir
Questo ferro I duri uffizii.


8. Arioso
In meiner Brust beginnt schon
der Stahl sein hartes Werk.


9. Recitativo
Sento ch’il cor si scuote
Più dal dolor di questa caduta invendicata
Che dal furor delle vicina morte.


9. Rezitativ
Ich fühle, wie mein Herz erzittert
mehr vor Schmerz über den ungerächten Sturz
als vor Wut über den nahen Tod.


Furioso
Ma se qui non m’è dato castigar il tiranno
Opprimer l’empio con più barbaro esempio
Per ch’ei sen cada estinto
Stringerò a danni suoi mortal saetta.
E furibonda e cruda nell’inferno farò
La mia vendetta.


F I N E


Furioso
Doch wenn ich hier den Tyrannen nicht kann strafen,
bedrängen den Üblen nach grausamstem Vorbild,
dass er hinabstürzt, ausgelöscht,
umklammre ich, ihm zu schaden, den Todesblitz.
Und rasend und drastisch nehm‘ ich
meine Rache in der Hölle.


F I N E


Biografische Hinweise

Hermann Karl Josef Zilcher

Mieczyslaw Weinberg

Andrew Norman